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Kanarische Inseln- Lanzarote

  • Walter Blattmann
  • vor 3 Stunden
  • 19 Min. Lesezeit

Unsere langersehnte Reise auf die kanarischen Inseln startet heute. Wir werden drei Monate die Inseln besuchen und freuen uns schon auf die Erlebnisse und die schöne Landschaft. Für die 28h Fahrt haben wir keine Kabine gebucht, sondern nur einen Liegesitz. Ob das angenehm wird, wissen wir morgen.


Einchecken auf die Fähre 20.1.2026

Wir sind früh dort und alles klappt ausgezeichnet. Wir packen unsere Rucksäcke. Machen noch eine Kanne heissen Tee - die Überfahrt soll kalt werden... Tamara schneidet mir noch die «Haare». Ja, Tamara kann alles ;-). Entweder über YouTube oder schon einmal darüber gelesen. Darum nutzen wir die Wartezeit in der Autokolonne. Ich sitze im Camper auf dem Boden und Tamara macht mir eine 6mm Sommerfrisur. Wir staunen immer wieder, wie viel Platz in so einem Camper vorhanden ist. Frisch «gestylt» geht es auch schon los mit dem Onboarden. Die Einweiser haben spannende Ansätze und sie orchestrieren das Manöver mit viel Erfahrung. Zurücksetzen und die Fahrspur wechseln. Nach dem X-ten Mal stehen wir definitiv als 5t letzter Wagen in der Reihe. Wir staunen, dass wir nach so vielen Manövern soweit zurückfallen konnten.

Auf dem Deck 4 parken wir und beziehen unseren Schlafplatz auf Deck 7. Erfahrene Reisende blasen bereits ihre Luftmatratzen auf, um die Nacht erträglich zu gestalten. Was sich später als eine gute Idee herausstellen wird. Die Fähre ist schnell erkundet: Ein Restaurant und eine Kaffeebar. Seit Beginn der Reise haben wir Gesellschaftsspiele dabei. «Leider» hatten wir bis heute keine Zeit diese zu spielen... Reisen ist anstrengender als die meisten denken ;-). Tamara und ich haben abgemacht, dass wir jedes Spiel auf dieser Reise einmal spielen und nur diejenigen mitnehmen, welche uns gefallen. So spielen wir heute Cartan. Tamara lässt mich gewinnen, wahrscheinlich weil Geburtstagswoche ist. Es gibt noch einen Cava mit Oliven. Es ist schliesslich Geburtstagswoche. :-)

Den Sonnenuntergang geniessen wir auf Deck. Der Wind ist kalt und wir sind froh, dass wir die Skiunterwäsche angezogen haben. Anschliessend machen wir uns bereit für die längste Nacht meines Lebens. Tamara macht das geschickt. Sie liest bis um 01.30 Uhr und schläft anschliessend auf dem Sitz bis 7 Uhr. In anderen Blogs haben wir gelesen, dass es bitterkalt wird in der Nacht. So ist es auch. Skikappe und Handschuhe dürfen nicht fehlen. Dazu die selbstgestrickten Wolldecken und das Zittern verschwindet langsam. Bereits um 22 Uhr unternehme ich den ersten Schlafversuch im Sitz. Um Mitternacht hat zwei Reihen hinter uns jemand einen unendlichen Hustenanfall und ich suche das Weite. Als ich durch die Gänge schlendere sehe ich auch andere schlaflose Gäste herum schleichen. Irgendwie erinnert mich das an den Film «warm Bodies». Im Gang finde ich eine Bank, auf der ich mich für rund 1.5 Stunden schlafen lege. Das wird mir zu hart und ich mache mich auf den Weg nach einem Platz für weitere Stunden Schlaf. Schlussendlich rolle ich mich im Kofferfach zusammen und finde 2 weitere Stunden Schlaf. Wie verzweifelt muss man sein, um in der Gepäckablage zu schlafen?

 


Ankunft in Lanzarote 21.1.2026

Endlich ist es Morgen und ich werde mit einem Lied, Zitronenkuchen aus dem Omnia und einem Kuss begrüsst. Auch die Sonne geht heute für mich besonders auf.

Es ist schön, wenn Familie und Freunde an mich denken. Jede Nachricht gibt mir ein Gefühl der Wichtigkeit und Liebe. Auf dem Deck scheint die Sonne. Darum nehmen wir unsere Wolldecken und legen uns auf die Sonnenliegen. Natürlich auch, um etwas Schlaf nachzuholen. Anschliessend geniessen wir das feine Essen im Restaurant und spielen noch RobbyDog oder heisst das Spiel BrandyDog? Ich kann mir das nie merken. Auch bei diesem Spiel lässt mich Tamara zur Feier des Tages gewinnen ;-).

Die Fähre kommt pünktlich in Arrecife an und wir fahren direkt zum nahegelegenen Schlafplatz. Im Internet haben wir gelesen, dass das Einchecken manchmal spannend sein kann. Die Preise für eine Übernachtung sind tagesabhängig und müssen verhandelt werden. Offiziell kostet es auf dem Parking de La Rocar für eine Nacht 7 Euro und ein Tag 5 Euro. Und prompt will die Dame an der Kasse 11 Euro und erklärt mir, dass ich wegen dem Einchecken um 18.20 auch noch etwas vom Tagestarif zahlen soll. Irgendwie erinnert mich das an Afrika, wo alles verhandelt werden muss. Also steige ich ins Verhandelspiel ein und nach 5 Minuten sind wir bei 7 Euro angelangt. Tamara hat im Restaurant Alarz für uns einen Tisch reserviert. Kurz aufgehübscht machen wir uns auf den Weg zum Restaurant. Auf der Promenade begegnen wir bereits einer der wichtigsten Personen auf der Insel: César Manrique (1919-1992). Er ist in Lanzarote aufgewachsen und war später in Madrid. Paris und in New York künstlerisch tätig. Mit 47 Jahren kehrt er nach Lanzarote zurück. Kurz gesagt prägt er die Architektur, welche in Lanzarote in die Natur integriert sein muss. Er setzte sich auch dafür ein, dass die Insel nicht von Investoren zum Übertourismus motiviert wird. So gibt es zum Beispiel strenge Bauvorschriften und ein Verbot für Werbetafeln. 1993 erklärt die UNESCO Lanzarote zum Biosphärenreservat.

Im Restaurant Alarz lassen wir uns verwöhnen. Es geht uns richtig gut und wir sind dankbar für diesen besonderen Moment.

Auf dem Heimweg freue ich mich wie ein kleiner Junge auf mein Bett. Es ist bald Mitternacht und immer noch knapp 20 Grad. Wir schlafen tief und fest.


Arrecife 22.1.26

Wir haben sehr gut geschlafen. Die nächsten 3 Monate auf den Kanaren wollen wir gemächlich angehen. Darum verlängern wir den Parkplatz um einen Tag und erkunden die Stadt. Am Charcon San Guines ist der Wasserstand sehr tief. Darum beobachten wir die Krabben am Ufer auf den Steinen. Es ist hier sehr hübsch und wir essen etwas Tomatensalat, Sardellen vom Grill und Paella.

Die Stad ist hübsch und wir schlendern durch die Gassen. Alte Burgen, Künstler und eine Skulptur mit 6000 Zigarettenfiltern gebaut. Freiwillige haben 12000 Zigarettenfilter in der Stadt vom Boden aufgenommen. Der Stadtstrand ist mit Sand aufgeschüttet und wenige Badegäste sind schon in den Startlöchern.  Anschliessend gehen wir einkaufen und füllen unseren Wassertank. Am späteren Nachmittag fahren wir an einen erst neu im Park4night aufgenommenen Schlafplatz. Um 22 Uhr klopft es an unsere Scheibe. Der private Wachdienst macht uns darauf aufmerksam, dass wir hier nicht schlafen dürfen. Wir schreiben diese Information als Kommentar ins App, damit keine weiteren Camper dort übernachten. Er schickt uns an die Playa Honda und meint, dass es dort erlaubt ist. Dort angekommen schlafen wir mit einigen anderen Campern und Wellenrauschen tief und fest ein.


César Manrique (23.1.2026)

Heute besuchen wir sein Haus. Er hat es in einer Vulkanlandschaft integriert. Das heisst, dass er die Vulkaneinschlüsse genutzt hat, um Untergeschosse zu bauen und miteinander zu verbinden. Das Erdgeschoss steht auf dem Vulkangelände.

César war ein Freidenker und kreativer Künstler in verschiedenen Disziplinen. Er hat sich auch von Religiosität distanziert und gesagt, dass die einzige Sünde sei, anderen Schmerzen zu bereiten. Sehr wichtig, aber meiner Meinung nach nicht ganz….

Dieses Thema «Nächstenliebe» hatte ich im Dezember mit einem Kollegen am Weihnachtsmarkt besprochen. Meine These ist, dass der Mensch zu stark mit sich selbst beschäftigt ist, um andere Menschen bedingungslos zu lieben. Der Grund dafür ist, dass wir uns ständig mit unseren Nächsten vergleichen und uns entweder besser oder schlechter fühlen. Das heisst, dass Nächstenliebe nicht aus Stolz (zu viel Selbstliebe) oder aus Minderwert (zu wenig Selbstliebe) entstehen kann! Darum glaube ich, dass der Schlüssel für Nächstenliebe «Vergebung» heisst. Vergebung heisst, unverdiente Gunst. Oder anders gesagt: Ich werde geliebt, obwohl ich so bin wie ich bin mit all meinen Macken, Ecken und Kanten. Erst wenn ich erkenne, dass ich nicht perfekt bin und Vergebung brauche, kann ich anderen Menschen mit derselben Erkenntnis begegnen. Diese These basiert auf der wichtigsten Aussage der Bibel: Du sollst Gott mit deinem ganzen Verstand und von ganzem Herzen lieben und deinen Nächsten wie dich selbst. Erst wer verstanden hat, dass er nicht perfekt ist und «unverdiente Gnade» braucht, ist fähig anderen Menschen dieselbe Gunst zu erweisen. Darum glauben wir, ist die Vergebung von Jesus Christus entscheidend für gegenseitige Nächstenliebe.


Ich bin begeistert von der Kreativität von César Manrique. Beim Pool hat er eine Feuerstelle und eine Tanzfläche. Der Mann verstand es gute Feste zu feiern. Die Fenster sind gross und die Aussicht auf die Vulkane und die Vulkanlandschaft einmalig.

Nach so viel Kreativität macht sich der Hunger breit. Die berühmte Bäckerei Levain ist auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel. So kehren wir dort ein. Die Sandwiches sind einzigartig. Eine Mischung zwischen Pizza und Sandwich mit Geschmäckern, welche wir nicht zuordnen können. Das Dessert ist einfacher: Erdbeerkuchen und Apfelkuchen.

Danach fahren wir quer durch die Vulkanlandschaft zur Villa von Omar Sharif. Wir fahren über Wellblechpisten im Schritt Tempo an bizarren Vulkangesteinsformen vorbei. In der Ferne sehen wir die Vulkankegel, von denen es über 300 auf Lanzarote gibt.

Auch diese Villa in Nazaret wurde von César Manrique entworfen und in die Vulkanlandschaft integriert. Sehr beeindrucken!

Am Abend finden wir einen zentral gelegenen Schlafplatz in Teguise. Wir kommen erst spät am Abend in diesem verschlafenen Dorf an. Plötzlich kommen im Minutentakt Autos und parken neben uns. Einige haben Trommeln dabei. Etwas muss heute Abend im Dorf noch los sein. Wir ziehen uns an und folgen den Personen. Die Verfolgung endet in der Dorfkirche. Wauw, so viele Menschen am Freitagabend in der Kirche. Aus einer Gasse ertönen nun laute Perkussionsgeräusche. Die fröhliche Musik zieht uns in die Gasse und wir treffen eine spanische «Guggermusik». Das Temperament der Spanier ist im Rhythmus der Instrumente. Die Zuschauer und wir tanzen in der Strasse.

Teguise war früher die Hauptstadt von Lanzarote. Die Burg auf dem Berg sollte die Bewohner vor Piraten schützen. Die Stadt wurde jedoch von Piraten eingenommen bis der berbische Kosar Calafat im Jahr 1569 in der Blutgasse rund 170 Piraten tötete und die Stadt einnahm. Die Stadt erscheint in der Nacht ruhig und die Gebäude versprühen einen besonderen Charme.

 

Timm Thaler (24.1.2026)

Am Morgen unternehmen wir nochmals einen Stadtrundgang. Das Städtchen mit den weissen Häusern und die türkisfarbenen Fenster und Türen wirkt einladend und fröhlich.

Unser Weg führt uns zum Ciudad Estatificada. Eine von Wind und Wasser geformte Vulkanschlucht mit skurrilen Formen. Wir unternehmen eine kurze Wanderung und lassen die Eindrücke auf uns wirken.

Auch der Kaktuspark ist von César Manrique entworfen worden. Er ist in den Boden versenkt und gleicht einem Vulkankrater. Viele Kakteen sind um diese Zeit am Blühen und wir staunen, wie viele Arten es gibt.

Nun geht es zum Mirador del Rio. Wer kennt die Serie aus den 80er «Das verkaufte Lachen» von Timm Thaler? An diesem Aussichtspunkt, welche natürlich auch von César Manrique entworfen wurde, sind viele Filmaufnahmen gemacht worden.

Für alle, welche die Serie nicht kennen: Timm Thaler hatte das ansteckendste Lachen. Der Teufel konnte nicht lachen, hatte jedoch macht über Geld. Darum bot er dem Jungen an sein Lachen abzukaufen. Der Junge bekam dafür eine besondere Hose. Immer wenn er die Hand in die Tasche steckte und sie wieder herauszog, hatte er einen Geldschein in der Hand. So etwas wie ein Tischleindeckdich oder eben eine «Hosenbank». Er durfte auch in dieser luxuriösen Felsenwohnung leben. Fazit: Wer nur ans Geld denkt, hat nichts zu lachen. Wie der Junge den Teufel überlistet und sein Lachen zurückgewinnt, könnt ihr im Film nachschauen.

Die Aussicht auf die Insel La Graciosa ist fantastisch und die Abendsonne auf der Küstenstrasse LZ-202 der Hammer.

Am Strand Caleto Blanco geniessen wir die Aussicht auf den Sandstrand. Auf dem hellen Strand hat es schwarze Vulkanstein Iglus, in denen man windstill an der Sonne liegen kann. Wir unternehmen einen Spaziergang und geniessen den Sonnenuntergang.

Erst als ich am nächsten Morgen mit der Drohne fliege, sehen wir die natürlich entstandenen Schwimmbecken mit den unterschiedlichen Blautönen.

In Orzola zaubert Tamara ein neues Menu auf den Tisch. Das Rezept hat sie von einer guten Freundin, die aus Süditalien kommt. Es gibt Pasta mit einer Sardinen- Tunfischsauce mit Oliven, Kapern und Tomaten. Das alles abgelöscht mit Ribera del Duero, den wir zum Abendessen geniessen. Der Parkplatz liegt direkt beim Dorf. Von hier fährt die Fähre zur Isola La Graciosa.

 

Vulkantag (25.1.2026)

Nach einem ausgiebigen Frühstück wollen wir den Vulkan Corona erklimmen. Tamara und ich machen uns auf einen einstündigen Aufstieg bereit. Der Vulkan zeigt sich vor uns mit seiner vollen Grösse. Es sollen nur 300 Höhenmeter sein. Der Weg führt uns durch die Weinberge von Lanzarote. Jede Rebe hat ihre persönlichen Vulkansteinmauern, die sie vom Wind schützt. Die Reben liegen am Boden und darum erkennen wir sie nur zufällig. Tamara hatte gestern im «Timm Thaler Haus» einen guten Weisswein «La Grieta» aus Lanzarote getrunken.

Kaum warmgelaufen sind wir schon oben. Anstatt auf den Kraterrand zu wandern, führt der Weg an die Stelle, wo die Lava vor rund 3000 Jahren ihren Weg aus dem Krater Richtung Meer gefunden hat. Wie stehen am Überlauf der damaligen Lava. Das Lava Feld verläuft bis zum Meer und ist übersäht mir Weinreben und deren Mauern.

Zwischen dem Mirador de la Caldera und dem Mirador de Guinate parken wir im Tal. Die Strasse auf den Aussichtspunkt scheint uns nicht so vertrauenswürdig. Beim Aufstieg kommen uns diverse 4x4 Fahrzeuge im Retourgang entgegen. Auf halber Höhe sehen wir, warum die Autos nicht weiter gefahren sind. Eine Spitzkehre am Hang ist so ausgefahren und steil, dass das Risiko dieser Kurve für die meisten zu hoch ist. Die Aussicht ins Tal ist um diese Jahreszeit grün, weil es in den Wintermonaten ab und zu regnet.

Auf dem Weg zum Mirador de Guinate können wir uns kaum satt sehen. Wir laufen von einem Kraterrand zum nächsten. Von hier sehen wir den vorher bestiegenen Vulkan Corona in voller Grösse von hinten. Gleichzeitig haben wir eine Aussicht auf die Insel La Graciosa.

Die Wanderung führt uns zurück zum Mirador de la Caldera. Die steile Klippe im Nordosten von Lanzarote ist imposant. Die Landschaft ist ausgesprochen grün, weil es im Dezember so viel geregnet hat.

Zum Abendessen suchen wir einen Strand. Das Navigationssystem führt und jedoch an einen anderen, völlig einsamen Ort. Direkt am Ufer auf dem kleinen Parkplatz stellen wir unseren Camper hin. Bereits noch wenigen Wellen parken wir unser Fahrzeug etwas weiter nach hinten. Die Wellen sind Meter hoch und spritzen fast bis zum Auto. Weiter hinten fühlen wir uns save und geniessen das Abendessen. In Punta Mujeres unternehmen wir noch einen Stadtspaziergang und besichtigen die Naturschwimmbecken.

La Famara (26.1.12026)

Heute müssen wir Wasser tanken, weil wir an der Playa Famara etwas bleiben wollen. Vorher besuchen wir jedoch noch die Playa de la Garita. Ein wunderschöner Sandstrand, an dem sich bereits viele Menschen auch ins Meer zum Schwimmen wagen. An diesem schönen Strand trinken wir noch einen Tinto di Verano und stossen auf die offizielle Pensionierung an. Bis heute fühlte es sich so an, als ob wir ein Sabbatical machen. Doch jetzt ist es offiziell: Wir sind Pensionierte am Reisen. Das tönt «älter» und nicht mehr so cool. Habe ich Mühe mit älter werden? 😉

Die Fahrt quer über die Insel dauert knappe 30 Minuten und wir kommen an die Playa Famara. «Erkundenmitvan» sind schon seit vier Jahren am Reisen. Auf der Fähre nach Lanzarote haben sie unser Auto gesehen und uns über Insta kontaktiert. Wir fahren zu ihrem Standort und der Weg ist abenteuerlich. Genug Bodenfreiheit beim Fahrzeug ist nötig und die Maximalgeschwindigkeit beträgt gefühlte 5 km/h. Der Camper schaukelt und es klappert in der Kiste. Heil am Strand angekommen wissen wir: Es hat sich gelohnt!

Der Weg lohnt sich zur einsamen Bucht, wo wir die Reisenden aus Hamburg treffen. Es ist immer spannend die Reisegeschichten und Überwinterungsplätze von anderen Reisenden zu hören. Es öffnet auch den eigenen Denkhorizont, die Lebensmodelle von anderen Menschen kennen zu lernen. Die Sonne geht unter und Tamara kocht etwas Feines im Camper.


Famara (27.1.2026)

Am Morgen ist es windstill und ich fliege mit der Drohne. Am Kilometer langen Sandstrand stehen nur die Blädis und einige wenige andere Camper. Nach unserem Morgenritual schlendern wir den Strand entlang bis zur Stadt Famara. Die Kombination zwischen Sandstrand und Vulkangestein begeistern mich. Tamara liebt Strand und ich Steine😊. Wir kommen voll auf unsere Kosten.


Famara selber ist ein Surfermekka. Einen Surfschule nach der anderen. So grosse Surfbretter wie ich in Costa Rica verwendet habe, gibt es hier nicht. Sie sind maximal die Hälfte so gross…. . In Famara gibt es keine geteerten Strassen, weil der Sand von den Dünen die Wege und Strassen immer wieder überdeckt. Die Surfer und der Sand auf dem Boden lassen uns 10 Jahre jünger fühlen :-). Die Stimmung ist gut und es ist Essenszeit «tengo hambre». Im Restaurante Costa Famara, der Name ist nicht kreativ aber passend, feiern wir meine offizielle Frühpensionierung mit einem passenden Essen. Übrigens gibt es drei Formen, um in Spanisch zu sagen, dass ich pensioniert bin. Diese gefällt mir am besten: Estoy jubilado! Auch unser Essen ist zum Jubilieren.

Mir gefällt Kreativität. So finden wir am Strand einige Exemplare und ich baue mir noch eines vor unserem Camper. 

Am nächsten Tag hält die Strandpolizei neben unserem Camper. Wir wissen, dass Camping nicht erlaubt ist. Parken jedoch auch über Nacht geduldet. Beide Polzisten steigen aus. Mein Adrenalinspiegel schnellt in die Höhe. Sie laufen hinter unserem Auto zur Skulptur und verteilen die Einzelteile säuberlich auf dem Strand. Im Naturschutzgebiet ist es nicht erlaubt «Kunstwerke» zu bauen. Das wissen wir nun auch.

Die Golden Hour hat begonnen und die Bucht verzaubert uns mit ihren Farben.

Am Abend treffen wir uns mit den Reisenden aus Hamburg. Zudem kommt noch ein weiteres Pärchen dazu. Spannend von anderen Reisenden zu hören, die bereits 4 und rund 20 Jahre am Reisen sind. Je später der Abend, desto wilder sind die Geschichten. Eine spannende Situation hat das eine Paar in Mexiko erlebt. Mitten in der Nacht blinkt ein grelles Licht draussen. Ist das die Polizei mit eingeschaltetem Licht? Sie steigen aus und sehen, dass es unter der Motorhaube brennt. Der Feuerlöscher macht kurz «zisch» und schon ist er leer. Das Feuer mit den Bettdecken zu ersticken, funktioniert nicht. Nun werden die Pässe, Tablets und Mobilephon gerettet und Kleider zum Überwerfen. Danach brennt der Camper komplett aus. Die mexikanische Feuerwehr sichert die Umgebung mit einem Gartenschlauch. Wer von uns würde sich ein neues Wohnmobil kaufen und nochmals Übersee zu gehen? Dieses Paar hat Mut und lässt sich nicht unterkriegen. Mit einem neuen Camper geht es wieder auf die Reise. Ab dieser Courage zuckt sogar Chuck Norris zusammen. 😊

Die Sonne ist schon unter gegangen und wir gehen schlafen. Die Meereswogen sind laut und donnern an die Küste.

Erholung (28.1.2026)

Am Morgen ist es noch regenfrei, aber sehr feucht. Das Salzwasser hängt in der Luft und bedeckt den ganzen Camper.

Tamara macht ihr Fitnessprogramm und kommt bleich zurück. Speiübel legt sie sich auf das Bett und bewegt sich den Rest vom Tag nicht mehr. So einen Übelkeitsanfall hatte sie zuletzt in Thailand im Urwald bei einem Wasserfall. Da war es so laut, dass es ihr übel wurde. Das kann vorkommen bei starkem Wellen-Lärm und zusätzlichem nicht hörbarem Tieffrequenzschall. Das passt zum dumpfen Aufschlagen der Wellen und zu den rollenden Steinen. Heute koche ich im Omnia Fenchel und Tomaten mit Käse überbacken. Das Wetter bleibt schlecht und Tamara bleibt es auch schlecht.

Das Paar aus Hamburg ist schon am Morgen weitergefahren. Die Sonne geht bald unter und es klopft. Die Reisenden mit dem Auto in Mexiko kommen zu Besuch und bringen Kekse und ihre Stühle mit. Draussen wird der Tisch und die Lichterkette installiert. Zudem koche ich Tee und es wird gemütlich. Die Apotheke unserer neuen Reise-Freunde ist sehr gut ausgestattet. Darum holen sie hilfsbereit und fürsorglich eine Medizin für Tamara. Die Tropfen nützen langsam, aber Tamara muss leider im Bett bleiben. Eine mit schöner Handschrift erstellte Liste mit den Highlights aus Kanada, Mexiko und den USA haben sie für uns erstellt. Begeistert teilen sie ihre Erfahrungen und wir nehmen diese gerne entgegen. Ein schöner Abend mit herzlichen Menschen.


Darf es noch ein Vulkan mehr sein? (29.1.2026)

Heute ist Vulkantag. Ich freue mich bereits Los Volcanos und den Nationalpark Timanfaya zu besuchen. Zuerst gehen wir ins Visitorcenter und sind beeindruckt über die spannenden Informationen über Vulkane und Kontinentalverschiebungen. In Lanzarote hat es über 300 Vulkane die jedoch nicht höher als 600 Meter sind. In Tenerife ist der höchste Vulkan über 3600 Meter. Zwei Drittel der Vulkanausbrüche geschehen im Meer. Vom sichtbaren Drittel entstehen 75.5% durch Auseinanderdriften der Kontinentalplatten. So entstehen zum Beispiel Inselketten mitten in den Meeren. Hier ein Bild, wo diese Platten sind. Filme und Simulationen von Vulkanausbrüchen machen diesen Ort noch interessanter.

Die Naturkräfte sind gewaltig. Beim Vulkanausbruch 1991 in Japan floss die Lava mit einer Geschwindigkeit von 200km/h. Hier im Timanfaya ist die Temperatur auf 6-10 Meter zwischen 2-300 Grad. Wasser kocht in den Rohren und wird in Sekunden zu einem Geysir. Verdorrtes Gras wird in eine 3 Meter Mulde geworfen und erzeugt eine Stichflamme von mehreren Metern. Auf einem Brunnen von rund 6 Meter Tiefe wird Fleisch gegrillt. Und schon haben sie uns in der Verkaufsfalle und wenige Minuten später finden wir uns wieder im Restaurant. Natürlich bestellen wir Pollo auf dem Vulkangrill zubereitet.

Vor der Rundfahrt ist der Wetterbericht zu checken. Um die höchsten Vulkane hat es oft Nebel. Auch die Plätze im Touribus sind vorne rechts am Fenster optimal. Wir sind in einen Bus eingestiegen und da hatte es nur noch Gangplätze. Kurzerhand haben wir den nächsten Bus als erste bestiegen und uns die guten Plätze geschnappt. Es lohnt sich, weil die Aussicht spektakulär ist. Der Timanfaya ist 1.9.1730 ausgebrochen und hat diese Landschaft geprägt. Der Bus fährt durch die Vulkantunnels an kleinen Vulkanen vorbei und hält an atemberaubenden Aussichten auf die Vulkanlandschaft.

Nach diesem Vulkanerlebnis wollen wir uns noch ein wenig bewegen. Die Wanderung in den Krater und um den Volcan del Cuervo ist ein Muss. Am besten bei schönem Wetter in den Abendstunden. Abend schaffen wir, aber das Wetter ist etwas regnerisch. Die Wanderung ist flach und geht insgesamt rund eine Stunde.


Hier können wir noch sehen, wie der Kraterrand von der Lava durchbrochen worden ist. Die Ränder des Kratereingangs sind so bizarr geformt, als ob das Gestein gerade eben erkaltet wäre. Sehr beeindruckend.


Yaiza-die verschonte Stadt (30.1.2026)

Ein schöner Schmuckladen ist geöffnet. Wir stechen rein und sehen die Vulkankristalle in Schmuckform. Ich reagiere instinktiv und kaufe Tamara ein Paar Ohrringe. Silberne Ohrringe mit eingefassten hellgrünen Steinen-, wie die Augen von Tamara. Der hellgrüne Kristall im Vulkanstein von Lanzarote wird als Olivine bezeichnet und ist in den Lavasteinen entstanden. Für diejenigen die in der Chemie aufgepasst haben (Mg,Fe)S(SiO4). Diese Stadt ist beeindruckend, weil sie mitten in den Lavafeldern des Timanfaya liegt. Der Pfarrer Don Andrés Lorenzo Cuberlo hat während den 6 Jahre andauernden Lavaausbrüche alles handschriftlich dokumentiert und hat im Dorf ausgeharrt. Die meisten waren zu diesem Zeitpunkt bereits nach Arrecife an die Küste geflohen. Die Landschaft zeugt heute noch von den Lavaergüssen rund um das kleine Yaiza.

Auf den Drohnenaufnahmen kommt es noch deutlicher zum Vorschein, wie sich die Lava durch die Täler geschoben hat. Die Lavaströme sind rund 20 km lang vom Vulkan bis zur Meeresküste.

Am späteren Abend wird das Wetter sonnig und wir besuchen Los Hervideros. Heute sind die Wellen besonders hoch und donnern in die Bucht. Hinten hat sich das Wasser ein Tunnelsystem gegraben, in das die Meereswellen von beiden Seiten reindonnern. Ein faszinierendes Spektakel!

Tamara und ich sind voll auf Adrenalin und finden, dass wir den Sonnenuntergang am El Lago Verde/ Charco de los Clicos geniessen wollen. Direkt am Aussichtspunkt finden wir einen Parkplatz und gehen auf direktem Weg zum grünen Vulkansee. Diese einzigartige Formation kommt von zwei Vulkanausbrüchen her. Der innenliegende Krater ist grün auf Grund der Mikroorganismen im Wasser.

Den Sonnenuntergang geniessen wir von der Terrasse des Restaurants auf der Klippe in der Nähe.

 

Hinter dem Dorf El Golfo finden wir einen Schlafplatz direkt am Meer auf einem Wanderparkplatz. Morgen wollen wir einen Teil der 14 km langen Küstenwanderung geniessen.


Küstenwanderung durch das Lavagebiet von El Golfo (31.1.2026)

Die Formationen des Lavagesteins lassen mich gedanklich zurück schweifen in die Zeit als es hier noch 800 Grad heiss war. Ich kann es mir vorstellen, wo sich die Lava durchgezwängt hat, wie sie in Wurstform erkaltet ist und unterirdische Lava Tunnels entstanden sind. Die Formen faszinieren mich.

Durch das Lavagestein zu wandern ist aufregend. Die Wellen haben ihren Teil dazu beigetragen, dass die gespenstischen Formen der Lavafelsen entstanden sind. Immer wieder zischt Wasser senkrecht aus den Felsen, weil die Wellen durch Höhlen in die Felsen donnern. Immer wieder Schluchten vor uns, teilweise mit schwarzem Sandstrand. Etwas unheimlich, aber beeindruckend. Die Lavawüste scheint unendlich - erst aus der Höhe ist ein Ende der schwarzen Steine in Sicht.

Ab und zu sehen wir wie die äusserste Schicht der Lavaflüsse erkaltet ist und wie Tunnels aufgesprungen vor uns liegen. Immer wieder reizt es mich den Pfad zu verlassen und in einen der Tunnels zu steigen. Die Versuchung ist zu gross und ich steige ins innere der Lavalandschaft. Sehr beeindruckend Gesteinsformationen!

Auf dem Rückweg beginnt es zu regnen. Auf dem Wanderweg habe ich immer wieder Ausschau gehalten nach einem «grünen Olivine» Stein. Das Problem ist, dass alle Steine von aussen schwarz sind. Darum muss ich mir eine Theorie aufstellen: Es muss ein runder Stein sein, weil er viel gleichmässigem Druck ausgesetzt sein musste, damit sich Kristalle darin entwickelt haben. Zudem darf er nach aussen keine Poren haben, weil die Gase nach innen und nicht nach Aussen wirken sollen. Zudem muss der Stein für seine Grösse ein überdurchschnittliches Gewicht wegen der Kristalle aufweisen. Und ihr glaubt es nicht 😊 Ich finde diesen Stein. Ob er grüne Kristalle drin hat oder nicht, weiss ich erst, wenn ich ihn professionell zersägen lasse. Wenn ihr jemanden mit einer Säge kennt, komme ich im Sommer 2026 gerne vorbei. Ich bin gespannt 😊

Wegen dem ab und zu auftauchenden Nieselregen (und dem darum schnelleren Schritt...) erscheint die Strecke etwas kürzer und nach rund 3 Stunden sind wir wieder daheim. Die Entdeckerlust ist noch gross und darum fahren wir zu einem der letzten Meersalzwerken, die noch nach ursprünglichen Methoden Salz produzieren. Natürlich kaufen wir dort 1kg Meeressalz, weil Tamara damit wieder traumhafte Gerichte auf den Tisch zaubern wird.

Auf dem schwarzen Sandstrand gleich beim Salzwerk finden wir einen Schlafplatz. Wir werden von dort einen tollen Sonnenuntergang geniessen. Zuerst wird der schwarze Strand noch erkundet. Ich in den Steinen und Tamara mit den Barfussschuhen auf dem Sand.

Der Sonnenuntergang aus unserem Ess-Wohnzimmer ist genau so wie wir uns das vorgestellt haben.

Playa Blanca (1.2.2026)

Die Nacht war sehr laut, aber das regelmässige Rollen der Wellen hat auch eine beruhigende Wirkung. Am Morgen wachen wir auf und sind dankbar für den tollen Schlafplatz am Meer.

Playa Blanca hat dank den von César Manrique beeinflussten Bauvorschriften nur Gebäude mit wenig Stockwerken. So wirkt die langgezogene Promenade sehr idyllisch. Sogar die Vulkane sind hinter den weissen Häusern zu sehen. Auch hier hat es Steinstrände und Sandstrände. Am Steinstrand versucht ein roter Krebs vergebens mit seinen eleganten «Moves» eine schwarze Krabbe zu beeindrucken. Das Dorf mit 2500 Einwohner lädt zum essen und zum shoppen mit schöner Aussicht ein. Das Bild unten trügt, nicht ich, sondern Tamara hat eingekauft.:-) Sie hatte auch, gemäss unseren Kleiderschrank-Camper-Regeln», zwei Tage zuvor ein Kleidungsstück entsorgt und das musste «dringend» ersetzt werden.  

Nach einem gemütlichen Spaziergang an der Promenade fahren wir zu Ingrid und Bernd, dem netten Paar mit dem ausgebrannten Mexiko Camper. Sie haben uns ihren Standort an der Playa Mujeres geschickt. Die unbefestigte Strasse hindert uns schneller zu fahren. 17 km/h ist die Maximum Geschwindigkeit zu diesem Strand. Unser Ziel ist es vor dem Sonnenuntergang dort anzukommen.

Am Ende der Playa Mujeres streckt sich eine erkaltete Lavazunge ins Meer. Die Wellen haben an der Spitze bereits ganze Arbeit geleistet und das innere des Steines freigelegt. Alle Gesteinsdichten, welche unter Druck und Hitze geformt wurden sind sichtbar. Das freut den «König der Steine» natürlich sehr und er setzt sich auf den natürlichen Vulkanthron😊

Wir laufen auf dem Strand umher und sehen im Sonnenuntergang die Silhouette der Bergformationen von Fuerteventura. Dort werden wir in 2 Tagen sein😊 Die Stimmung ist romantisch. Auf der einen Seite ist die Sonne im Meer untergegangen und während des Abendrots, steigt der Mond über den Vulkanen auf.

Das Wetter in der Nacht ist unruhig und der Wind zieht auf. Ob der wohl die Wolken wegbläst oder nicht? Unser Auto steht am Strand und der Mond leuchtet taghell.

Berühmte Playa de Papagayo (2.2.2026)

Am Morgen ist es noch sonnig. Unser Plan ist es von der Playa Mujeres über die Playa Pozo zur Playa Cera zu laufen. Unser Ziel ist es die berühmte Playa de Papagayo zu besuchen. Das bedeutet, dass wir von einer Vulkanmoräne zur Nächsten wandern und die Strände dabei besuchen.

Während dem Frühstück telefonieren wir nach Hause und sehen, wie unser Enkel sich bereits dreht. Wir sind voller Dankbarkeit. Nach dem Frühstück plaudern wir noch mit Ingrid und Bernd. Sie fahren schon heute nach Fuerteventura, weil der Wetterbericht 40% Regen anzeigt. Bei unserem App hatte es gestern noch Sonnenschein angezeigt und heute 25% Regen. Da die Sonne scheint, machen wir uns keine grossen Gedanken. Wir wandern los. Auf der ersten Vulkanmoräne kommt uns in den Sinn, dass wir uns noch keine Sonnencreme aufgetragen haben und das Schlafzimmerfenster noch offen ist. Wir schauen uns an und es ist klar, dass wir zurückmüssen.

In der Zwischenzeit wissen wir, dass wir die Sonnencreme umsonst aufgetragen haben. Dass das Schlafzimmerfenster zu ist beruhigt uns jedoch, weil die Wolken über den Vulkanen schwarz und bedrohlich lauern. Erst beim Playa Papagayo beginnt es zu regnen.


Alle Touristen jammern, dass der Strand überfüllt ist. Tamara und ich finden das überhaupt nicht. Wir sind die einzigen Besucher und das ist auch der einzige Trost bei diesem Regenwetter. 😉



Am Abend schlafen wir an der Caleta Negra mitten im Lava Feld und essen ein Schweizer Chäs Fondue mit einem Weisswein aus Spanien.



Morgen geht die Reise weiter nach Fuerteventura. Die Insel mit den vielen Sandstränden und dem starken Wind. Wir sind gespannt und haben die Badehosen bereit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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